Wiederkehr

 

Nebel bahnt sich seinen Weg,
steigt vom Lande himmelwärts.
Mutet an wie ein seltsam Traum,
der sich zwischen den Zeiten regt.

Ein Wall von Dunst umgarnt die Welt .
Selbst die Sonnenstrahlen entfliehen.
Kein Lied vermag hinduch zu klingen,
nur ein Schweigen die Länder beseelt.

Und weit darüber hinaus erstrahlt
am Sternenhimmel unzählige Welten.
Unverhofft sie durch die Wolken glimmen.
Gesang der Götter am Ohre erhallt.

Ein Pfad zu ihnen kreuzt kristallen Flut
inmitten der Meeresstrudel Wogen.
Auf weißen Flügeln sanft sich wiegt
ein Segelschiff mit kostbaren Gut.

Zeit ist es an Abschied zu denken,
Sehnsüchtig ruft die fremde Welt.
Irgendwann werden sie wiederkehren!
Werden erzählen, werden lauschen.
Leben holen, Leben schenken.

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