Auferstehung

Das Osterfest steht vor der Tür. Eine jährliche Gedächnisfeier an die Auferstehung Jesus.

Vielleicht sollte man nicht nur an diesen drei Tagen sich daran erinnern.

Vielleicht ist es Zeit, das die Menschen sich endlich aus ihrer Todenstarre befreien und wieder auferstehen?

 

Ich sehe Menschen auf der Straße, wie sie eilig und beschäftigt, ohne rechts oder links zu schauen, stur ihren täglichen Aufgaben nachgehen.

 

Ich sehe Menschen auf der Straße, ohne ein Lächeln, ohne Freude und mit glanzlosen Augen ihre Wege gehen.

 

Ich sehe Menschen auf den Wegen, die mit Handys am Ohr, lautstark durch die Gegend quasseln und nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht.

 

Ich sehe Menschen dahergehen, die mit Ohrstöpseln stumpfsinnig Musik in ihre Gehörgänge hineinkatapultieren um ihre dunklen Gedanken loszuwerden.

 

Ich sehe Menschen aus Geschäften herauskommen, mit finsterem Gesicht und vollbeladen mit Einkaufstüten.

 

Ich sehe Menschen in Ihren Fahrzeugen, verkrampft und in Schweiß gebadet am Lenker hockend, vor sich hinfluchend und verärgert mit Hupen oder quitschenden Reifen ihren Unmut verkünden.

 

Ich sehe sie alle und ich höre:

 

-         ihre stumme Angst um die Existenz

-         die tonlose Bitte um ein Lächeln

-         ihre lautlosen Verzweiflungsschreie nach Freiheit

-         ihr stilles Verlangen nach Freude

-         deren schweigendes Bedürfniss nach Frieden

-         der unausgesprochene Wunsch nach Liebe

 

 

Wo ist bei all diesen Menschen "IHR LEBEN" geblieben?

 

Ich frage mich, was ist geschehen? Und dann erkenne ich:

 

-         unverhohlene Gier nach Macht und Geld

-         bedingungsloser Zwang der Gesellschaft, sich zu fügen

-         maßlose Sucht nach MEHR durch den Konsum

-         skrupelloser Drang nach Leid

-         leichtfertige Neigung zu Zerstören

-         gedankenlose Leidenschaft von Hass, Neid und Eifersucht

 

 

Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen. (Lao-tse)

 

 

 

 

Steh auf und lauf (Phudys)

 

Schatten fesseln die Seele,
das Herz ist schwer wie Blei
und langsam sterben die Träume
im Alltagseinerlei.
Du suchst nach mehr
ganz tief in dir.
Am Horizont der Sehnsucht
siehst du dieses Licht.

Steh wieder auf und lauf, steh endlich auf
bis dich die Sonne wieder wärmt
am Ende der Nacht.
Steh wieder auf und lauf, steh endlich auf.
Gib dich nicht auf,
frage nicht wie,
glaube an dich,
jetzt oder nie.

Die Hoffnung geht auf die Reise,
die Träume drehn sich im Kreis.
Gewohnheit tötet die Liebe,
der Film spielt nur noch schwarz-weiß.
Ganz tief in dir
liegt soviel mehr.
Hörst du das Ticken der Sanduhr?
Erst wenn sie schweigt, ist es aus.

 

Steh wieder auf und lauf, steh endlich auf
bis dich die Sonne wieder wärmt
am Ende der Nacht.
Steh wieder auf und lauf, steh endlich auf.
Gib dich nicht auf,
frage nicht wie,
glaube an dich,
jetzt oder nie.

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